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Alle Zitate von Heinrich Heine
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    So ein bisschen Bildung ziert den ganzen Menschen.‘‘
    So ein bisschen Bildung ziert den ganzen Menschen.
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    Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.‘‘
    Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
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    In der Kunst ist die Form alles, der Stoff gilt nichts.‘‘
    In der Kunst ist die Form alles, der Stoff gilt nichts.
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    Der heutige Tag ist das Resultat des gestrigen. Was dieser gewollt hat, müssen wir erforschen, wenn wir zu wissen wünschen, was jener will.‘‘
    Der heutige Tag ist das Resultat des gestrigen. Was dieser gewollt hat, müssen wir erforschen, wenn wir zu wissen wünschen, was jener will.
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    Unser deutscher Sommer ist nur ein grün angestrichener Winter.‘‘
    Unser deutscher Sommer ist nur ein grün angestrichener Winter.
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    Unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte.‘‘
    Unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte.
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    Alle kräftigen Menschen lieben das Leben.‘‘
    Alle kräftigen Menschen lieben das Leben.
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    In der kleinen Brust eines Menschen kann sich gar viel Elend verstecken.‘‘
    In der kleinen Brust eines Menschen kann sich gar viel Elend verstecken.
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    Wer mit täppischer Hand nach einer Rose greift, darf sich nicht beklagen, daß ihn die Dornen verletzen.‘‘
    Wer mit täppischer Hand nach einer Rose greift, darf sich nicht beklagen, daß ihn die Dornen verletzen.

.: Biografie von Heinrich Heine :.

Harry Heine wurde am 13. Dezember 1797 in Düsseldorf geboren und starb am 17. Februar 1856 in Paris. Er war Schriftsteller, Dichter und Journalist und gehört zu den bedeutendsten Denkern des 19. Jahrhunderts. Bereits 1816 wurden erste Gedichte von Heinrich Heine publiziert. 1819 nahm er ein Studium der Rechtswissenschaft in Bonn auf, wo er unter anderem eine Vorlesung von August Wilhelm Schlegel, der einen starken literarischen Einfluss auf Heine ausübte, zur Geschichte der deutschen Sprache und Poesie hörte. Bereits ein Jahr später ging der junge Student nach Göttingen, doch die dortige Universität musste er schon recht bald wegen einer Duellaffäre verlassen. Von 1821 bis 1823 studierte Heine in Berlin, wo er Kontakt zu den literarischen Zirkeln knüpfte. Während seiner Berliner-Zeit erschienen zwei Gedichtbände von ihm, außerdem Tragödien. 1825 fand seine Promotion zum Doktor der Rechte statt und ebenfalls in diesem Jahr ließ sich Heine, der Jude war, protestantisch taufen. Sein Taufname war Christian Johann Heinrich Heine; seitdem nannte er sich nur noch Heinrich Heine. Ein Jahr später wurde der Reisebericht "Harzreise" veröffentlicht und 1827 "Buch der Lieder". Heinrich Heine unternahm Reisen nach England und Italien, bevor er 1831 nach Paris ging. Dort lebte er bis zu seinem Tod, obwohl er sich immer wieder nach seinem Heimatland sehnte. Er war auch in dieser Zeit literarisch sehr aktiv und so erschien 1832 das Buch "Französische Zustände", 1834 bis 1836 "Der Salon" oder etwa 1844 ein weiterer Gedichtband, in dem unter anderem "Deutschland. Ein Wintermärchen" enthalten ist. Das Leitmotiv in Heines Werken ist die Zerissenheit. Der Schriftsteller war selbst stets zwischen zwei Ländern (Deutschland und Frankreich) und zwischen zwei Religionen (Judentum und Christentum) hin und her gerissen. Außerdem auch zwischen den literarischen Strömungen des 19. Jahrhunderts (Romantik und Realismus) und zwischen den damaligen politischen Auffassungen (einerseits war er ein Anhänger Napoleon Bonapartes und andrerseits war er mit Karl Marx befreundet). Auch die Zitate von Heinrich Heine spiegeln teilweise die ständige Ambivalenz des Menschen wider und setzen sich darüber hinaus auch oft mit der zeitgenössischen (deutschen) Gesellschaftssituation und dem menschlichen Handeln an sich auseinander.
Beispiel: "Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung."
  


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