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Alle Zitate von Wilhelm Busch
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    In Ängsten findet manches statt, was sonst nicht stattgefunden hat.‘‘
    In Ängsten findet manches statt, was sonst nicht stattgefunden hat.
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    Dummheit, die man bei andern sieht, wirkt meist erhebend aufs Gemüt.‘‘
    Dummheit, die man bei andern sieht, wirkt meist erhebend aufs Gemüt.
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    Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie.‘‘
    Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie.
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    Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.‘‘
    Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.
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    Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben.‘‘
    Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben.
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    Wo kriegten wir die Kinder her, wenn Meister Klapperstorch nicht wäre?‘‘
    Wo kriegten wir die Kinder her, wenn Meister Klapperstorch nicht wäre?
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    Die Bäume fahren im Frühling aus der Haut.‘‘
    Die Bäume fahren im Frühling aus der Haut.
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    Wenn es Silvester schneit, ist Neujahr nicht weit.‘‘
    Wenn es Silvester schneit, ist Neujahr nicht weit.
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    Toleranz ist gut, aber nicht gegenüber den Intoleranten.‘‘
    Toleranz ist gut, aber nicht gegenüber den Intoleranten.
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    Meistens hat, wenn zwei sich scheiden, einer etwas mehr zu leiden.‘‘
    Meistens hat, wenn zwei sich scheiden, einer etwas mehr zu leiden.
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    Wer andern gar zu wenig traut, hat Angst an allen Ecken; wer gar zu viel auf andre baut, erwacht mit Schrecken.‘‘
    Wer andern gar zu wenig traut, hat Angst an allen Ecken; wer gar zu viel auf andre baut, erwacht mit Schrecken.
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    Gesunder Magen bleibt unbeachtet, viel Arbeit, wenig Dank.‘‘
    Gesunder Magen bleibt unbeachtet, viel Arbeit, wenig Dank.
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    Musik ist angenehm zu hören, doch ewig braucht sie nicht zu währen.‘‘
    Musik ist angenehm zu hören, doch ewig braucht sie nicht zu währen.
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    Beim Duett sind stets zu sehn, zwei Mäuler, welche offen stehn.‘‘
    Beim Duett sind stets zu sehn, zwei Mäuler, welche offen stehn.
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    Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Drum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise!‘‘
    Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Drum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise!
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    Man möchte weinen, wenn man sieht, dass dies das Ende von dem Lied.‘‘
    Man möchte weinen, wenn man sieht, dass dies das Ende von dem Lied.
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    Eifersucht ist Liebesneid.‘‘
    Eifersucht ist Liebesneid.
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    Was Frau Wahrheit betrifft, so zeigt sich sie selbst ihren kühnsten Verehrern nur in keuscher Umhüllung.‘‘
    Was Frau Wahrheit betrifft, so zeigt sich sie selbst ihren kühnsten Verehrern nur in keuscher Umhüllung.
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    Mut und Wille ergeben manchmal Mutwillen.‘‘
    Mut und Wille ergeben manchmal Mutwillen.
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    Ehre dem Fotografen! Denn er kann nichts dafür!‘‘
    Ehre dem Fotografen! Denn er kann nichts dafür!

.: Biografie von Wilhelm Busch :.

Der humoristische, satirische Zeichner und Autor Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 15. April 1832 in Wiedensahl in Niedersachsen geboren. Er kam als erster Sohn von insgesamt sieben Kindern von Henriette Kleine und ihrem Ehemann Friedrich Wilhelm Busch zur Welt. Nachdem der empfindsame Junge, der sich selbst nie solche Streiche oder Scherze wie seine Protagonisten Max und Moritz, erlaubte, 15 Jahre alt geworden war, begann er ein Maschinenbaustudium. Nach vier Jahren äußerte er jedoch den Wunsch, die Kunstakademie zu besuchen. Der Vater stimmte dem Fachwechsel nach einiger Zeit zu, Wilhelm Busch verlor jedoch schnell das Interesse an seinem zweiten Studienort Düsseldorf und wechselte nach Antwerpen. Auch dort hat er sein Studium niemals beendet. Seine Werke, wie beispielsweise "Die fromme Helene", "Hans Huckebein", "Max und Moritz", "Plisch und Plum", beinhalten belustigende Zeichnungen mit kurzen Texten, die fast immer in Reimen verfasst sind. Gerne wird in den Texten von Busch die geistliche Frömmigkeit sowie das Spießbürgertum angeprangert und auf humorvolle Art und Weise auf die Schippe genommen. Auch wenn die Bücher Wilhelm Buschs in der heutigen Zeit häufig als Kinderbücher verstanden und verwendet werden, so sind sie allerdings in ihrem Kern sehr gesellschaftskritische und geistreiche Werke, die ein Erwachsener häufig weitaus besser erfassen kann als ein Kind. Auch die Grausamkeit, vor allem in Form von Prügelstrafen, die in Buschs Werken oft zu finden ist, ist nicht zu verkennen und ein wesentliches Merkmal seiner Schaffenskunst. Einige Zitate von Wilhelm Busch sind mittlerweile so bekannt, dass sie zu Redewendungen in der deutschen Alltagssprache geworden sind.
Beispiel: "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr."
  


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